Es wird gefeiert. Live und wahrhaftig, am 30. Mai. Wer ist dabei?

Vor fast einem Jahr öffneten sich die digitalen Tore des Probelokals – unzählige Gerichte wurden seither ausprobiert und Platten probegehört. Es gab helle Freude über herausragende Lebensmittel und gute Musik. Aber auch Ärger über rückwärts gewandte Entwicklungen in der Politik und Verfehlungen in der Landwirtschaft.

Kochen, Musikhören, Schreiben und Fotografieren – das alles macht dem Autor Spaß. Und die daraus entstehenden Rezeptgeschichten freuen offenbar überraschend viele Leserinnen und Leser. Danke für Ihr stetes Interesse!

Ich lade gern mir Gäste ein
Zum einjährigen Jubiläum wird gefeiert. Und zwar mit echten Gästen – live und wahrhaftig! Das ist eine Besonderheit. Denn in der Regel brauche ich meine Ruhe, wenn im Probelokal der Kochlöffel geschwungen und feine Musik aufgelegt wird.

Doch an Christi Himmelfahrt, am Abend des 30. Mai 2019, ist für einmal alles anders. Das Online-Gasthaus wird plötzlich live. Da lade ich sechs Leser/innen zum Essen ein. Bunt zusammen gewürfelte Menschen, die sich vielleicht noch nie persönlich begegnet sind (ja, das ist halt das Blöde an einem digitalen Lokal…). Die aber doch manches verbindet: Das Interesse an anständigem Essen, feiner Musik und den Geschichten auf probelokal.com.

Sechs Stühle sind noch leer. Nicht mehr lange – am 30. Mai füllt sich das Probelokal.

Also, liebe Leserin und lieber Leser: Sind Sie dabei? Dann schreiben Sie mir bitte bis spätestens Freitag, 17. Mai 2019, 17 Uhr, an dan@probelokal.com – es genügt der Betreff „Ich wär dabei“. Das kann auch wienerisch klingen: „I warat dabei.“ Oder für weit Gereiste auch „I am in.“ Wie Sie wollen, ich kenne mich dann schon aus. Aus allen Einsendungen werden sechs Personen ausgelost, die dann gleich benachrichtigt werden.

Für die Jubiläums-Gäste entstehen keine Kosten – diese müssen nur auf eigene Faust ins Probelokal nach Dornbirn/Vorarlberg anreisen. Mitzubringen sind Hunger, Durst und die Bereitschaft, sich auf drei Gänge und fünf andere Stammgäste des Probelokals einzulassen. Nur Mut. Vielleicht sehen wir uns!
Ihr Dan

Fakten:

  • 1 Jahr Probelokal – ein dreigängiges Menü für sechs Leser/innen
  • Donnerstag, 30. Mai 2019, 19 bis ca. 22 Uhr
  • Live im Probelokal in Dornbirn/Vorarlberg
  • Anmeldung bis Freitag, 17. Mai 2019, 17 Uhr, per E-Mail unter dan@probelokal.com – unter allen Einsendungen werden sechs Personen ausgelost und am 18. Mai persönlich informiert.
  • Alle Leser/innen, die nicht dabei sind, erfahren dann im Juni auf probelokal.com, was es gegeben hat – und wer mit dabei war!

Post Author: Dan

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Hereinspaziert und ausprobiert

Willkommen in Dan’s Probelokal!
Auf dem Menüplan dieses Online-Lokals stehen stets frische Rezeptgeschichten. Als Beilage gibt es musikalische Entdeckungen und kritische Blicke auf unsere Gesellschaft.

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Zweite Wahl

Im Probelokal werden viele Rezepte ausprobiert. Doch nicht aus jedem wird eine eigene Geschichte. Hier sehen Sie wechselnde Gerichte zweiter Wahl. Diesmal:

Hausgemachte Limonade mit Zitronengras

Die beste Wahl für einen frühsommerlichen Tagesausklang auf Balkon oder Terrasse. Ganz ohne Alkohol, damit keine b’soffene G’schicht aus Ihrem Feierabend wird. Falls ich Ihnen das Rezept senden soll, dann schreiben Sie mir: dan@probelokal.com.

Wenn Sie wollen, dann spenden Sie als Gegenleistung dem Verein „Herzkinder Österreich” gelegentlich ein paar Euro.

Ein Blick zurück

An dieser Stelle folgt ein saisonaler Rezept-Tipp aus dem letzten Jahr. Diesmal:

Crème Brûlée

Vor einem Jahr rollte in Russland nicht nur der Rubel, sondern auch das runde Leder. Die deutschen Leser/innen dieser Seite erinnern sich nicht gerne an die Fußball-WM. Deshalb gibt’s als Trost nochmals den Tipp für ein feines Dessert – die wunderbare Crème Brûlée. Die Rezeptgeschichte vom Juni 2018 finden Sie hier.

Erinnerungen

Im Juni vor sechs Jahren:
ZEIT-Magazin-Kochwettbewerb

(Foto: Sina Görtz für das ZEIT-Magazin)

Im Juni 2013 bestritten Schwägerin Sonja und ich im Stuttgarter Hotel am Schlossgarten das Finale des ZEIT-Magazin-Kochwettbewerbs. Gerne erinnern wir uns an diese Hitzeschlacht mit Happy End. Leider ist Wolfram Siebeck (ganz links) inzwischen verstorben – seine scharfen kulinarischen Kolumnen werden nicht nur im Probelokal vermisst.

Kurz und gut

Kurz und gut – so heißt eine neue Seitenspalten-Rubrik im Probelokal. Und nein, im Titel verbirgt sich kein politisches Wortspiel! Die Rubrik hat nichts mit dem ehemaligen Bundeskanzler oder gar der Dauer seiner ersten Amtszeit zu tun. Vielmehr handelt es sich tatsächlich um ein kurzes und gutes Rezept. Diesmal: Ein Schokoladen-Fondue, das in 5 Minuten auf dem Tisch steht.

Osterhasen-Schlachtpartie
Immer dann, wenn die Schoko-Nikoläuse langsam zur Neige gehen, häufen sich die Osterhasen. Bevor bald wieder die Nikoläuse im Laden stehen, führe ich die Schoko-Hasen zur Schlachtbank. Das ist im Sinne der Kinder, die lieber diese süßen Tiere geschlachtet sehen, als echte Ferkel und Kälber….

Rund 200 Gramm der gehackten Schokolade-Brocken lasse ich in gut 150 Millilitern erwärmtem Rahm schmelzen. Fertig ist das Schokoladen-Fondue! Sollten keine Kinder mitessen, macht sich ein Schuss Frangelico oder Baileys noch gut. Mit einer Gabel tunke ich nun Obstwürfel ein. Das schmeckt nicht nur gut, das sorgt auch für gut getarnte Vitamine. Wie Schafe im Wolfspelz.

Gehört im Juni

Songtipp der Woche

„All Of This And Nothing“
Dave Gahan & Soulsavers
Album „Angels & Ghosts“

Die Stimme von Depeche-Mode-Sänger Dave Gahan ist legendär. Auch, wenn er mit den Soulsavers in Aktion tritt. Das britische Musikprojekt mischt Downbeat mit Rock- und Gospelklängen. Momentan bringe ich den Titel  „All Of This And Nothing“ nicht mehr aus dem Kopf. Es gibt Schlimmeres!

Einen Blick auf die Musiktipps der vergangenen Rezeptgeschichten finden Sie übrigens unter Musik.

Serie: Überschätzte Gerichte

Kennen Sie das Phänomen auch? Mittelmäßig schmeckende Lebensmittel oder Gerichte werden allerorts hochgelobt. In Zeitschriften erscheinen Rezepte, jeder Mensch scheint dem Hype zu folgen. Und am Ende glaubt man fast noch selbst, dass es der letzte Schrei ist. Obwohl das Gericht bei genauer Betrachtung eben doch nur mittelmäßig schmeckt…

Hier ist nach einem Teller Risotto nun Teil 2 der – natürlich rein subjektiven und bewusst leicht provokanten – Probelokal-Hitparade der überschätzten Gerichte:

Weißer Spargel…

…schmeckt gelegentlich okay, wird aber allseits viel zu hoch gelobt. Nur weiß ich nicht warum. Ist es die Sehnsucht nach Frühling? Die Legitimation für eine Extra-Portion Sauce Hollandaise? Ich weiß es immer noch nicht. Und koche mir versuchsweise ein paar Stangen ein.

Rezept-Geschichten

Aus der Bücher-Ecke



Die Jahreszeiten-Kochschule

Spitzenkoch Richard Rauch vom „Steira-Wirt“ in Trautmannsdorf und Autorin Katharina Seiser haben im Brandstätter-Verlag die vierteilige Buchreihe „Die Jahreszeiten-Kochschule“ herausgegeben.

Ich legte mir zunächst probehalber das Buch „Winter“ zu, konnte aber nicht lange widerstehen – nach und nach kaufte ich mir auch die anderen drei Jahreszeiten. Aus gutem Grund: Es sind die besten Kochbücher, die ich seit langem gelesen habe.

Hier wird meine Lieblingsküche zelebriert, nämlich die österreichische, aber sie wirkt in keiner Sekunde bieder oder provinziell. Die Rezepte werden durch kreative, internationale Einflüsse angereichert und gelingen sicher. Und die Texte und Bilder inspirieren sehr. Derzeit liegt das Kochbuch „Frühling“ auf dem Nachtkästchen und macht Lust auf die kommenden Monate des Aufblühens.

 

Herzliches Schnitzel nach Emilias Art

Vorher:

Offenbar inspirieren die Umtriebe des Probelokals auch den Nachwuchs – meine bald zehnjährige Tochter hatte kürzlich beim Besuch in Omas Küche jedenfalls die Idee eines Schnitzels nach besonders herzlicher Art. Keks-Ausstecher sind, wenn es nach ihr geht, nicht nur für die Weihnachtsbäckerei geeignet…

Nachher:

Gesehen im März

Fisch ahoi! Das Meer braucht eine Pause

Kürzlich wurde mir eines Dienstagabends wieder einmal bewusst, warum ich öffentlich-rechtliches Fernsehen schätze.

Das liegt nicht nur an politischen Magazinen wie „Report” oder befreiender Satire wie „Willkommen Österreich”. Eine Freude machte mir zuletzt die Reihe „Fisch ahoi” – ich musste sogar obiges Foto am TV-Gerät machen…

In dieser wunderbar entschleunigten Sendung verarbeiten Gastro-Kritiker Florian Holzer, Künstler Thomas Nowak und Fotograf Ingo Pertramer Fische aus österreichischen Flüssen und Seen.

Dabei wird gekocht, philosophiert und gewitzelt, und hinter der Freude steckt eine politische Botschaft: Die nachhaltige Fischerei. Die Sendung ist mein neues Betthupferl am Dienstagabend!